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Itchy Feet

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Gran Canaria im Januar 2010

Während meiner Zeit auf Teneriffa bin ich mit einem anderen Aupairmädchen, Ilona, für ein paar Tage auf die Nachbarinsel geflogen. Der Flug war spottbillig, billiger als ein Fährenticket, Zeit hat es uns wahrscheinlich mehr gekostet.

Gedauert hat der Flug ca 45 Minuten, das heißt Abheben, schnell ein Glas Wasser trinken und wieder Landen. Da wir allerdings Gepäck aufgegeben hatten, mussten wir länger warten.

 

Wir hatten uns ein Auto gemietet und geplant, 1-2 Nächte in eben diesem zu schlafen und über die ganze Insel zu fahren und mal hier und mal da halten, baden, sonnen und relaxen.

Als wir dann bei der Agentur angekommen sind und unsere(bzw Ilonas) Daten angegeben haben, hat uns die Dame auch noch ein Cabrio angeboten!(an der Küste lang im Cabrio- wie geil ist das denn????)

Voller Vorfreude haben wir geduldig gewartet, bis alle Daten im PC waren; dass hier alles länger dauert und nicht zack zack geht, das waren wir mittlerweile ja schon gewöhnt und haben uns nichts weiter gedacht.

Als uns die Dame der Auto-Agentur plötzlich gesagt hat, dass sie uns kein Auto geben kann, weil Ilona ihren Führerschein noch nicht 1 Jahr lang hat und ich zu jung bin, kam meine deutsche Mentalität zum Vorschein: Aufgeregt hab ich mich, sowas muss doch auf der Internetseite stehen, in den AGB vermerkt sein! Was wir nun tun sollen hab ich die Lady gefragt. Die Schultern hat sie gezuckt. Ein Auge zudrücken? Oh no! Scheiß Tourismus, wären wir bei einer Agentur mitten im Land und nicht direkt am Flughafen gewesen, denen wärs 100 % am Arsch vorbei gegangen!

Das wars dann also mit dem Traum von Cabrio unsere ganzen Pläne wurden durcheinander geschmissen und wir mussten im Bus in Süden fahren und uns dringend ein Hotel suchen!

Da auf Gran Canaria das ganze Jahr über Hochsaison ist und die Hotels eigentlich immer ausgebucht sind, ist es leichter gesagt als getan, ein billiges Hotelzimmer zu finden!

Am Ende haben wirs zwar doch geschafft und hatten dann ein kleines Apartment, aber es ging ein kompletter Tag verloren (leider waren wir nur 3 ½ Tage unterwegs)


Ich war Reiten, leider nicht am Strand (DER Mädchentraum schlechthin ), aber dafür über Felder, holprige Straßen und direkt an der Küste lang. Gefühlt hab ich mich wie Old Shatterhand und Luky Luke

Einmal sind wir durch Dünen gewandert, muss man sich vorstellen wie eine Wüste, direkt am Meer! Sehen tut man nichts als Sand, ein paar Palmen und vertrocknete Sträucher. Hier und da trifft man auf ein paar FKKler, die am Strand nicht akzeptiert werden und ihre Freuden eben in der Wüste ausleben. (Aber Sandalen mit Socken und rotes Käppi aufhaben!)

Und jede Menge Urlauber, die wie Nomaden von Hügel zu Hügel ziehen und sich wünschen, endlich das Meer und damit das Ende des unendlichen Naturwunders zu sehen.



Gran Canaria lebt, wie alle Kanarischen Inseln, einzig und allein vom Tourismus. Vielleicht noch ein bisschen vom Export von Bananen und Tomaten, aber hauptsächlich von Urlaubern aus Europa.

Für Pauschaltouristen der perfekte Urlaubsort, schöne Hotelanlagen, gewohntes Essen, man spricht Englisch und versteht Deutsch, aber für Backpacker und Low-Budget-Reisende nicht zu empfehlen.

Trotzdem eine Erfahrung, die ich nicht bereue gemacht zu haben!

29.1.10 22:20
 



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