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Itchy Feet

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Mexico City – eine Weltmetropole mit Universität der Superlative

Meine letzte Station des dreiwöchigen Trips. Schon leicht k.o. aber mit voller Vorfreude habe ich mich auf den Weg in die 12. Stadt gemacht. Eine wirklich beeindruckende Metropole mit einem Unigelände, da können Oxford und Harvard einpacken. Aber der Reihe nach:


Angekommen bin ich am nördlichen Busbahnhof, mein Host Natalia (Couchsurfing) wohnt allerdings im Süden, ich musste also einmal quer durch die Stadt. Die Metro war teilweise brechend voll (an einem Feiertag in aller Herrgottsfrühe!) Kein Wunder also, dass Gepäckstücke über 80 cm „verboten“ sind.

Durchgelassen haben sie mich trotzdem mit meinem riesen-Rucksack. So genau nimmt es hier wahrscheinlich eh keiner. Ich frage mich, was die Mexikaner wohl sagen, wenn sie wüssten, dass es bei den Europäern extra Vorrichtungen gibt, um die Handgepäckstücke auf den Zentimeter genau abzumessen? Die Frage kann ich gleich beantworten: „ Die sind verrückt die Gringos!“ Und alle anderen wissen überhaupt nicht, was Europa überhaupt ist.


Natalia hat mir noch gleich am selben Tag mit ihren Freunden Pepe und Rodrigo das Universitätsgelände gezeigt. Riieeesig! Die größte Uni Amerikas besitzt ein eigenes Bussystem, Feuerwehr, Polizei., Restaurants, Supermärkte, Museen, Biozentren, Parks und und und. Sogar ein spezieller Fahrradverleih wurde eingerichtet, damit die Studenten schneller von Gebäude zu Gebäude kommen. Eine eigene Stadt sozusagen. Auf dem Gelände stehen richtige Hochhäuser und Gebäudekomplexe nah aneinander gereiht. Teilweise sind das aber keine Hörsäle, sondern nur Verwaltungsgebäude einer einzigen Studienrichtung.

Rodrigo studiert Architektur, sein Studiengang umfasst ca 70.000 Studenten!

Was die Studiengebühren in Mexico genau kosten, kann ich nicht sagen, ich habe verschiedene Antworten bekommen und bin aus denen nicht wirklich schlau geworden. Teilweise muss man gar nichts zahlen, dafür aber irgendeinen schweren Test bestehen.. Oder man zahlt, dann aber eine Menge. So oder so ähnlich...


Wir sind im Auto gefahren, der Verkehr, die Straßen und Gebäude lassen nur erahnen, wie gewaltig die Stadt ist! 25 Millionen leben im zentralen Mexico City, die Vororte nicht mitgerechnet.

Im Anschluss daran haben die drei ein bestimmtes Restaurant gesucht. Dass alle ihre Google Map-App benutzen mussten, schließt wieder darauf, dass die Stadt wirklich riesig sein muss und die Straßen weitläufig und verwirrend sind. Wir haben uns definitiv mehr als einmal verfahren gehabt.

Selbst nach knapp 4 Tagen hatte ich immer noch keine Vorstellung von den Ausmaßen der Megametropole. Meistens kann man sich in dieser Zeit einen kleinen Überblick verschaffen, aber hier – no chance! Natalia lebt in Mexico Stadt seit ich glaube 23 Jahren, ihre Mum seit etwa 40 Jahren und beide sagen, dass es große Teile der Stadt gibt, von denen sie noch nie etwas gehört haben, geschweige denn dort gewesen sind.

Nach dem Essen (es gab kleine Tortilla) sind wir ins Viertel mit Bars und Restaurants, viele Mexikaner trinken hier Tomatensaft mit Bier, Salz und Limettensaft. Sehr sehr sehr merkwürdig! Natalia und Pepe sind dann ins Kino, Rodrigo hat mir eines der ältesten Dörfer der Stadt gezeigt. Die Straßen waren da nicht geteert, sonder mit Vulkangestein gepflastert. An der Stelle stand früher mal ein Vullkan, man hat die Straßen also so gebaut, dass sie bei einem Erdbeben nicht aufreißen. Das Dorf lag trotz der vielen Unterschiede zum Rest der Stadt (auch die Häuser waren anders gebaut und ich könnte schwören, die Straßennamen hatten alle besonders komische Namen) mitten im Zentrum.

Das muss man sich mal vorstellen: ein Dorf, das früher einige Kilometer von Mexico City entfernt lag, gehört nun zum Zentrum der Stadt. Eine wahnsinns Entwicklung, die man sich bildlich kaum ausmalen kann.

1.5.12 21:09
 



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