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Itchy Feet

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Mexico City und die Geschichte als ich mich klein, fett, hässlich und brünett gewünscht habe

Heute Morgen war ich auf dem größten Markt der Stadt und fiel mit meinen blonden Haaren und langen Beinen natürlich sofort auf. Die Sprüche wie üblich bin ich schon gewohnt, einfach lächeln und sonst ignorieren. (Eigentlich mag ich es nicht, wenn man Leute, die so „nett“ zu einem sind einfach ignoriert. Sie wollen dir ja nichts böses, im Grunde wollen sie dir nur ein Kompliment machen. Und darüber sollte Frau sich doch freuen und nicht mit Ignoranz bestrafen oder?) Das Problem ist aber, dass dich die Männer nicht in Ruhe lassen, wenn du auf sie weiter eingehst. Dann laufen sie dir hinterher, wollen deine Adresse und Handynummer und du wirst sie einfach nicht mehr los.(Einer hat mich sogar mal allen ernstes gefragt, was ein deutscher Pass kostet) Und am Ende sind sie enttäuschter als wenn du gleich von Anfang an abgeblockt hättest (das sind sie anscheinend schon gewohnt?)

Die Kerle aus der Fleischabteilung waren auf dem Markt die Schlimmsten: Gepfiffen wurde auf einmal aus allen Richtungen- und nicht nur ein oder zwei Muchachos, nein die gefühlte ganze Halle hat ihr Bestes gegeben! Manche haben alles stehen und liegen lassen, als sie hörten „WAS“ da gerade langläuft. Mein Spanisch ist gut genug, um zu verstehen, was mir da hinterhergerufen wurde, bzw was sich die Mexicanos zugerufen haben.

Aber ein Pfeifkonzert wie im Fußballstadion!! Richtig unwohl hab ich mich gefühlt, da mich so manche Frau glaub ich gerne geköpft hätte. Nichts wie raus dachte ich mir also. Bei der Größe des Marktes allerdings leichter gesagt als getan. Immer wieder bin ich in die Fleischabteilung geraten und immer wieder fing das Gepfeife von vorne an.

So manche Frau fühlt sich bei so viel Aufmerksamkeit vielleicht wohl, ich definitiv nicht! Ich steh einfach nicht gern im Mittelpunkt.

Frischfleisch“ haben sich die Männer dort wohl gedacht – im wahrsten Sinne des Wortes....

Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen - wäre ich nicht selbst dabei gewesen, würde ich sagen „die übertreibt doch“...

Mein Host Natalia hat mir die Geschichte sofort abgekauft: „Ich hab dir doch gesagt, du sollst da nicht hin!“ :D


Zu kaufen gabs auf dem Markt einfach alles. Schweineköpfe (am Stück), Zunge vom Rind oder so, Kornflakes pro Kilo, Marmelade pro Kilo, Chips pro Kilo, ganze Tonnen Joghurt, sogar bunte (blaue, rosane, grüne) Küken, denen eine Käppi auf den Kopf geklebt wurde, habe ich gesehen. Ganze Körbe und Kisten voller Erdbeeren für Großhändler gab es dort, das Kilo zum Preis von ca. 60ct.Wahnsinn!!!

Das Übliche war auch dabei: Kleidung, Spielzeug, Kekse, Süßes, wirklich ein riesigerMarkt, der auf mehrere feste Hallen verteilt war, mindestens 5 feste Betongebäude und etliche Zelte und Stände dazu.


5.5.12 21:45
 



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