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Itchy Feet

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Venedig again und der erste Eindruck vom Schiff

Wahnsinn was es hier alles gibt und dann noch in einer überdimensionalen Größe! Der erste Tag, besser gesagt, die ersten paar Stunden sind erst vorbei und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.

 

Da hätten wir schonmal 7 verschiedene Restaurants, 5 Pools, Solarium, Golfanlage, Formel 1-Auto –Simulator, Spa- und Wellness bereiche, 4D-Kino,  Discos,  unzählige Bars, ein Kasino, ein Theater und und und. Genau eingehen werde ich im Detail wohl in den nächsten Tagen. Ich weiß gerade gar nicht, was ich als erstes erzählen soll.

Das Schiff fasst 3.800 Gäste und 1.110 Mitarbeiter, ist 290 Meter lang und nimmt eine Geschwindigkeit von bis zu 23 Knoten (keine Ahnung, wie viel das ist, aber es klingt anständig) auf Dabei liegt es nur 8 Meter unter dem Wasser!

 

Fangen wir einfach mal in Venedig an. Ich war dieses Jahr schon einmal hier,  die Stadt ist echt ein Traum, aber auch sehr klein und vor allem sehr übersichtlich. Auch sieht es überall gleich aus: verwinkelt, verschnörkelt, Wasserstraßen, Feuchtigkeit (dadurch leider auch Schimmel) und zerfallene Häuser. Aber wirklich wunderschön! Richtig malerisch! ;-)

Leider hatte ich neue Schuhe an und mir nach ca 100 Metern zwei fette Blasen gelaufen. Da meine Wechselschuhe schon auf dem Schiff waren, konnte ich nur Barfuß weiter laufen. Allerdings hatte es geregnet, heißt, die Straßen waren noch nass und dreckig sowieso, ich hatte etwas Angst, dass ich mich verkühle.

Also bin ich nach 2 Stunden Barfußlaufen in die nächste Apotheke und habe mir erstmal Pflaster gekauft. Gebracht haben die nichts mehr, meine Fersen sind wund -.-

Da ich Venedig allerdings schon kannte, bin ich nicht allzu traurig, dass ich den Ausflug nicht so richtig genießen konnte.

Außerdem  wurde ich schon langsam wirklich neugierig, wie das Schiff nun von Innen aussieht und wie groß es wirklich ist.(Meine Gepäck wurde automatisch auf meine Kabine gebracht, ich konnte das Schiff vorher also nicht betreten)

Ich sag nur eins: 12 Etagen, Aufzüge und  Glitzer Glitzer wie in Cesars Palace bei Hangover; also diese Aufzüge, die „in der Luft schweben“ und aus Glas sind, damit man während der Fahrt die verschiedenen Etagen sieht. Meine Kabine liegt unter Wasser, es ist die unterste Etage(zumindest die für uns Gäste untersteZugängliche) Das muss man sich mal vorstellen, dass man eigentlich nur in einem ganz normalen Hotelzimmer liegt, aber unter Wasser ist. Um einen rum das große weite Meer und vielleicht auch der ein oder andere Meeresbewohner? Auch beim Essen und dem ersten Rundgang kam man sich eher wie in einem Restaurant vor (nebenbei gesagt richtig edles und superleckeres Essen!  Bestehend aus 3 Vorspeisen, 1 Hauptspeise, 1 Dessert und 2 Sachen, die zwischen Hauptgang  und Nachspeise liegen. À la carte natürlich. Das kam dann nicht, wie erwartet als Kantinenfutter, sondern wirklich richtig richtig lecker!

 

Als das Schiff in Venedig abgelegt hat, sind wir bis ganz nach oben, ganz aufs oberste Deck. Dürfte dann die 13. Oder 14. Etage gewesen sein. Stell dir mal vor, wie hoch das ist!! Unser Mehrfamilienhaus hat 4 Etagen und ist schon recht hoch. Einfach nur Wahnsinn! Und die Aussicht war der Hammer! Venedig ist wirklich eine schöne Stadt, als Ausblick über die Häuser, Kirchen, Bauten und Ruinen vom Schiff aus fast genauso schön wie ein Spaziergang selbst.

 

Zu Venedig kann ich mich immer nur wiederholen: Es ist eine wunderschöne Stadt, richtig malerisch mit ihren kleinen verwinkelten Gassen und Wasserstraßen. Zwischendrin kleine Bars und Cafés, hier und da ein Hostel oder Hotel und viiieeel Gemütlichkeit und Gelassenheit trotz der vielen Touristen. Auf jedenfall eine Reise wert- nicht nur für Romantiker!!!

Die ersten Eindrücke vom Schiff haben sich im Laufe der Woche bestätigt, es ist wirklich unbeschreiblich und unfassbar, wie man ein komplettes Sternehotel in mehreren Etagen  mit allem Drum und Dran (mehr noch, eher die Ausstattung eines Ferienortes!) in ein Schiff verfrachten kann.

Das Essen war wirklich ausgezeichnet, auch wenn ich mir am Ende einfach nur ein Butterbrot zum Abendessen gewünscht habe. Ständig warme und schwere Mahlzeiten schlagen irgendwie auf den Magen. Zumal es den ganzen Tag über Pizza, Pommes und Salat gab –for free natürlich- da kann man natürlich auch nicht nein sagen!

10.10.12 23:03
 



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