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Itchy Feet

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Der zweite Eindruck gleicht dem ersten// Bari

Tag zwei ist nun schon rum und irgendwie weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Die Zeit verfliegt, das ist fast abartig. Gerade ist man aufgestanden, geht man auch schon wieder ins Bett. Wahnsinn! Hier gibt’s eine richtige Shopping-Meile, natürlich nur mit exclusiv-Läden alla Schicki Micki und Lacoste und Co, aber immerhin. Eine Etage ist den ganzen Fotos gewidmet, die man machen kann: Überall stehen Fotosets, mit verschiedenen Hintergründen, sei es die Stadt, in der man gerade war, oder das Schiff, oder wie bei uns, das Steuerrad des Schiffes. Teilweise wird auch während dem Essen fotografiert, die Fotos findet man dort dann ebenfalls.

Oma, Opa, Tantchen und Cousins haben sich das Foto, bzw die drei Fotos vom Einschiffen gekauft. Drei Fotos für 35 €! Echt heftig, aber eine schöne Erinnerung. Generell ist hier alles, was man extra zahlen muss, sehr teuer. Sei es der Bingo-Spielzettel, eine Kinokarte für 15 Minuten oder ein Landausflug.

 

In der Früh sind wir erstmal an Pool. Die werden –laut Oma- jede Nacht abgelassen und wieder mit frischem neuem Meerwasser aufgepumpt. Schade ist, dass die Pools recht klein sind, man sich also nur kurz abkühlen und keine richtigen Runden schwimmen kann. Im Prinzip ist hier alles wie in einem 5 ½ -Sterne Hotel, eben nur auf Wasser. Teilweise vergisst man wirklich, dass man sich auf einem Schiff befindet. Klar wird es einem erst dann wieder, wenn man mal einen Blick aus dem Fenster oder über die Reling wirft.

Auch die Animationen sind hier wie im Hotel: Quiz, Tanz, Sport  und Bespaßung. Gar nicht mein Ding, aber man muss ja auch nicht mitmachen

 

Am ersten Tag gabs noch eine Einweisung für Notausgänge und das Verhalten während eines Notfalls. Da mussten wir alle unsere Schwimmwesten aus der Kabine anziehen und uns eine halbe Stunde die Instruktionen in ca 5 Sprachen anhören. Vor mir stand eine Frau, etwas älter, die wollte ihre Weste partout nicht ummachen, die Begründung: Sie hätte Platzangst, aber bei einem richtigen Notfall würde sie natürlich nicht zögern, das Ding um zu schnallen. Solche peniblen,  selbstbezogenen Schnösel! Nicht, dass ich ihr vorwerfe, sie hätte überhaupt keine Platzangst, sonder wollte nur ihre Frisur nicht kaputt machen, nein!... Aber warum geht sie dann auf Kreuzfahrt, wo du im Grunde genommen auch eingesperrt und auf bestimmte Quadratmeter zugewiesen bist?

 

Eine Bibliothek gibt’s, da kann man sich Bücher ausleihen, die ist recht klein gehalten, hat aber gute Werke dabei. Da ich allerdings zwei Bücher mitgenommen habe, hab ich mich nur mal kurz umgeschaut und bin wieder abgehauen.

 

Am Abend waren wir im Theater, eine Vorführung über einen Zauberer, der viele Bunte Wesen aus seiner Zauberbox holt. Die Besetzung war angeblich die aus Starlight Express. War ganz nett, echt gut gemacht, die

Mädchen und Jungs, die auf einem Schiff arbeiten, haben schon echt einen langen langen Arbeitsta

Morgens, Mittags, Abends und wenns der Gast verlangt, dann eben auch noch zwischendrin.

 

In Bari waren wir eine Stunde in etwa, zu sehen gibt’s dort fast nichts. Runtergekommene, alte und teilweise verschimmelte Buden, kleine Gässchen, in denen die Wäscheleinen gespannt sind und Armut über Armut. Diese Stadt scheint einzig und allein vom Tourismus zu leben,  wahrscheinlich eine typische Hafenstadt, um nochmal anlegen zu können, bevors auf die offene See geht.  Nächster Halt ist Olympia, die Stadt des Austrangungsorts der Olympischen Spiele der Antike.

11.10.12 23:30
 



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