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Itchy Feet

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Santorini und das Bespaßungsprogramm der Costa

In Santorin angekommen, wurden wir mit sogenannten Tenderbotten (Zubringerboote) vom Schiff an die Küste gebracht. Direkt im Hafen anzulegen war unmöglich, der Hafen hatte gerade Platz genug für 5 100-Mann-Boote. Da es auf der einen Seite von Santorin (unsere Seite) nur Steilküsten gab und die Strände alle auf der anderen Seite waren, mussten wir von der Steilküste zunächst noch mit einer Seilbahn bis ganz nach oben fahren. Wirklich sicher sah das ganze Gebilde nicht aus, auf Eseln wollten wir uns den Steilen Fußweg aber auch nicht tragen lassen (Unsere Reiseleitung hatte uns davon abgeraten, den Tieren zuliebe) und laufen in der prallen Hitze kam schon dreimal nicht in Frage.

Oben angekommen mussten wir dann nur noch einen Bus Richtung Strand suchen. Leichter gesagt als getan. Der Rest der Familiy spricht kein Englisch, ich musste mich also Durchfragen und Dolmetschen. Natürlich hatte jeder noch eine eigene Meinung und Ansicht der Dinge, wie wir nun einen guten Strand finden und vor allem wie wir dort hin kommen und was wir dafür zahlen. Wir liefen natürlich erstmal vollkommen in die falsche Richtung. Wäre nicht schlimm gewesen, hätte es nicht gefühlte 35° C gehabt.

Nach 1 ½ Stunden Zankereien, Diskussionen und verschwitzter Anreise standen wir endlich am Strand! Wenig Leute, ein kleiner gemütlicher Ort und viel Ruhe. Aber zu früh gefreut! Der Strand war nicht aus Sand sondern aus Kies, der Weg ins Meer recht steinig und holprig. Für die Kinder und Oma und Opa also wieder ein Fehlgriff und das Gemeckere ging von vorne los. Kann man einem denn nichts Recht machen? Muss denn alles immer perfekt sein?

Nach einer guten Stunde wurde also schon wieder aufgebrochen, der Rest wollte zum Schiff zurück.

An der Seilbahn angekommen habe ich mit Oma und Tantchen beschlossen, den Weg zu den Tenderbooten zu laufen, also den Pfad, den auch die Esel langlaufen. Geritten sind wir nicht, haben am Ende aber trotzdem nach Esel gestunken. Die stehen Teilweise in ganzen Kolonnen am Wegesrand und dösen in der prallen Sonne vor sich hin, bis ein Tourist kommt, sich auf den Rücken schwingt und nach oben getragen werden möchte. Der Weg ist recht steil, zum Glück sind wir nach unten gelaufen. Unterwegs haben wir zwischen den typischen weiß-blauen in sich verschlungenen Häusern, ein kleines Café mit superschönem Ausblick gefunden und noch einen Kaffee getrunken. Ganz am Rand der Steilküste lag der Laden, mit Blick aufs Meer, unsere Costa, andere Inseln und die am Hang gebauten Häuser – richtig schön!

 

Am Abend nach unserem täglichen 6-Gänge Abendmenü und dem Theaterbesuch (diesmal ein Zauberer- echt gut! Keine langweiligen Tricks, sondern eine wirklich gute Show) fand eine Poolparty statt. Was wir uns vorgestellt hatten: Passende Musik, schöne Deko, leckere Cocktails, ein mottogerechtes Buffet und eine nette Animation. Vielleicht die Wahl der Miss Costa Fascinosa oder so…

Leider gab es gar nichts davon. Cocktails wurden zwar verkauft, in bunten Plastikbechern, die man danach behalten durfte, sonst gab es leider nicht mehr. Die Animation bestand darin, eine halbe Stunde lang ein und denselben Tanz mit den Animateuren einzustudieren.

(Laut Oma und Opa war eine solche Party bei früheren Kreuzfahrten viel besser. Es gab immer ein Buffet, vor allem wurde die Location Mottogerecht dekoriert. Opa meint, dass das Unternehmen nach dem Untergang der Costa Concordia nun sparen muss, um die enormen Kosten zu decken. Früher hätte es auch rund um die Uhr zu Essen gegeben, jetzt sind die Restaurants nur noch zu bestimmten Zeiten offen. Seis wies ist, ich kann das nicht beurteilen.)

 

Als Mitternächtliche Überraschung waren diesmal Künstler angekündigt, die aus einem Eisblock eine Figur schnitzen.  Innerhalb von ein paar Minuten waren sie fertig und da ich seitlich saß und die Figuren nicht von vorne sehen konnte war ich gespannt, was es nun geworden ist. Als die Skulpturen in meine Richtung gedreht wurden konnte ich leider nicht viel erkennen und dachte, das läge an meiner fehlenden Fantasie,  jedenfalls habe ich beide erstmal voller Begeisterung fotografiert. Als ich später wieder auf meine Family stoß und merkte, dass nicht wirklich jemand eine Ahnung von den beiden Figuren hatte, musste ich scmunzeln. Schließlich einigten wir uns darauf, dass es ein Eichhörnchen ist (eines mit zwei Schwänzen, einer ganz normal nach oben gerichtet, der andere schlängelnd wie bei einer Schlange nach unten) und ein Fisch der mit dem Kopf und beiden Seitenflossen aus dem Wasser schaut (so einen Fisch möchte ich mal sehen, der muss sich wohl mit der Schwanzflosse aufrecht halten&hellip

26.10.12 20:55
 



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