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Itchy Feet

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Vom Mittelmeer und Mülltrennung

 

In Italien oder Spanien, da rannte ich bisher immer ohne Bedenken einfach so ins Meer.

Wenn ich das hier mache, dann muss ich mich darauf gefasst machen, über Felsen zu stolpern, mich an Glasscherben aufzuschneiden, von Quallen verbrannt zu werden oder von hohen Wellen oder starkem Seegang verschleppt zu werden.

Strände sind oft mit Algen bedeckt, von Müll ganz zu schweigen. Plastik, Essensreste, Knochen, alles Mögliche findet man hier am Strand. Und das wird nicht angespült, dafür liegt es zu weit in Promenadennähe. Heute saß ich in Los Organos am Strand, als plötzlich eine Riesenkakerlake auf meinem Handtuch saß. Wahh! Eine halbe Stunde später saß dann plötzlich eine auf meinem Bein! Ihh! Sie sehn halt echt eklig aus.

Das hat dann gereicht, hab meine Sachen gepackt und bin gegangen.

 

Die Südamerikaner verschwenden keinen Gedanken an ihre Umwelt. Müll wird einfach weggeworfen. Die Eistüte auf den Boden neben der Parkbank – die Mülltonne steht nämlich zu weit weg. Kein Wunder, dass dann solches Ungeziefer ankommt. Aber wundern tun sie sich schon drüber.

Das mit dem Müll ist hier wirklich ein großes Problem. Aber das geht von ganz oben aus. Es gibt nämlich kaum Müllabfuhren. Und klar, was bleibt den Leuten da anderes übrig, als alles hinterm Haus den Berg runter oder unter den Laternenpfosten zu schmeißen?

Und in Deutschland trennen wir Weiß- von Braunglas und Papier von Karton.

Wirklich traurig.

 

Wobei ich manchmal auf ein Mülltonnendreieck treffe, wo man gebeten wird, zu trennen. Plastik, Glas und sonstiger Müll. Werfe ich dann einen Blick hinein, liegt – wenn überhaupt was drin liegt – eine Tageszeitung im Glascontainer, und eine Glasflasche im Plastikbehälter. Die Plastikflaschen liegen 3 Meter weiter am Boden versifft.

14.10.13 02:45
 



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